Förderverein unterstützt Anderland - Geld hilft direkt den trauernden Kindern

 

Das "Anderland" bietet seit Jahren Raum für trauernde Kinder. Der Förderverein Anderland hat der Einrichtung der Diakonie 5000 Euro an Spenden zukommen lassen. Damit sollen ehrenamtliche Helfer qualifiziert werden.

 

 

5000 Euro für das Anderland: Da freuen sich Gerd Schwieger und August Nolte (von links) sowie Matthias Schmidt und Norbert Mathy. (Jan-Henrik Gantzkow)

 

 

Trauer hat viele Gesichter. Gerade bei Kindern kann sich Trauer in großer Wut, oder in Verunsicherung und Angst bemerkbar machen. Seit mehr als vier Jahren bietet das „Anderland“ der Diakonie Raum und Möglichkeiten für trauernde Kinder und Jugendliche. Die Diakonie leistet damit wichtige Trauerarbeit, denn diese Kinder und Jugendlichen haben Angehörige oder nahe stehende Menschen verloren und müssen lernen, damit umzugehen.

 

Zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten die Kinder dabei durch die schwere Phase der Trauer. Sie vermitteln durch Sport- oder Kreativangebote, aber auch durch das einfache Zuhören ein Gefühl der Geborgenheit und unterstützen den trauernden Nachwuchs so auf vielseitige und individuelle Art und Weise.

 

Wie wichtig die Arbeit von „Anderland“ ist, das verdeutlichen die Zahlen: Regelmäßig werden 25 bis 28 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis pro Jahr begleitet. Auf der Warteliste stehen aber beinahe noch einmal genauso viele Trauerende. „Gerne würden wir alle betreuen, es fehlen aber schlichtweg die Mittel. Wir haben keinen eigenen Träger und sind daher auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Denn das Angebot für die Kinder soll weiterhin kostenlos bleiben“, erklärt Matthias Schmidt, pädagogischer Mitarbeiter von Anderland.

 

Immerhin: Die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung ist im Jahr 2014 auch einer Gruppe von gut vernetzten Freunden nicht entgangen, die spontan den „Förderverein Anderland“ gründeten. „Die Arbeit im ,Anderland' ist extrem wichtig und der Bedarf ist sehr hoch. Für uns war schnell klar, dass wir da fördern wollen„, erklärt Fördervereinsvorstandsmitglied August Nolte. „Unsere Aufgaben bestehen dabei vor allem darin, über das Projekt zu informieren, Firmen und Privatpersonen zu motivieren und Spendengelder einzusammeln.“

 

Indirekte Patenschaft für Kinder

 

Im vergangenen Jahr konnte der aus 28 Mitgliedern bestehende Verein eine Summe von 5000 Euro generieren. Dieses Geld soll nun dafür genutzt werden, die kostspielige Qualifizierung von ehrenamtlichen Helfern zu finanzieren, und so die wichtige Arbeit für die Kinder zu sichern. „Wir sehen das als eine indirekte Patenschaft für die Kinder, die durch einzelne Ehrenamtliche auf dem Weg der Trauerüberwindung und Selbstfindung unterstützt werden", so Vorstandsmitglied Gerd Schwieger. Er führt weiter aus: „Wir hoffen, dass es uns gelingt, durch weitere Spenden auch in Zukunft diese Patenschaft weiterzuführen.“

 

Für die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins ist man beim „Anderland“ und beim Diakonischen Werk sehr dankbar, betont Diakonie-Geschäftsführer Norbert Mathy. „Wir sind sehr froh, dass es den Förderverein gibt. Das ist eine große Hilfe und wir können uns nur bedanken“, stellt Norbert Mathy fest.

 

Beinahe genauso wichtig wie die rein finanzielle Hilfe sei laut Mathy allerdings, dass der Förderverein die Öffentlichkeit immer wieder auf das Thema hinweise – und somit den Spagat zwischen Akquise und Öffentlichkeitsarbeit meistere.

 

Um die Arbeit des Anderland-Zentrums weiter zu sichern, werden daher auch für die Zukunft Unterstützer und Förderer gesucht. Zwar unterstützt der Kirchenkreis ab 2017 mit einer halben Diakon-Stelle die Arbeit und auch verschiedene Lions- und Rotary Clubs aus der Umgebung sponsern Räume der Einrichtung, aber nur durch weitere Spenden und Hilfeleistungen von Firmen, Vereinen und Einzelpersonen kann diese wichtige und anspruchsvolle Trauerarbeit für Kinder und Jugendliche gesichert und womöglich erweitert werden. Bedarf gibt es laut Norbert Mathy mehr als genug



(c) Osterholzer Kreisblatt  07.09.2016 - Jan-Henrik Gantzkow 

 


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