Krombacher spendet 2.500 Euro an Anderland
 
Patrick Ahrens wurde für seinen Spendenvorschlag, der auch noch vom Arbeitgeber angenommen worden war, vom Anderland-Team gefeiert. Das sehr frauenlastige Anderland-Team würde sich über mehr männliche Kollegen freuen. Foto: ek

Patrick Ahrens, Außendienstler der Brauerei Krombacher, besuchte das Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche „Anderland“ in der Findorffstraße. Er brachte neben einer Spende von 2.500 Euro eine schöne Geschichte mit und nahm dafür ganz neue Eindrücke von Trauer und der Arbeit damit zurück nach Nach einem Rundgang durch das „Anderland“ und bei einem Kaffee mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die gerade eine anderthalbstündige Zeit mit einer der Gruppen der Anderland-Kinder hinter sich gebracht hatten, erzählte der junge Mann, wie er „Anderland“ kennen gelernt hatte. „Ich war wie immer im Auto unterwegs und hörte im Radio NDR 1 Niedersachsen. Das höre ich sonst nie.“ Aber wie der Zufall es so wollte, konnte der Sender seine Aufmerksamkeit durch die Vergabe des Hörerpreises fesseln: Mehrere ehrenamtliche Institutionen durften sich an einzelnen Tagen vorstellen. An diesem einen Tag hörte Ahrens das erste Mal von Anderland in Osterholz-Scharmbeck. Die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen hatte ihn so beeindruckt, dass er Anderland als Spendenempfänger bei seinem Arbeitgeber vorschlug. „Wir haben da einen Spendentopf von jährlich 250.000 Euro.“ Das Geld käme bei Krombacher zusammen durch den Verzicht auf das weihnachtliche Verschenken von Jahres-Bierkrügen an die Kunden. „100 Institutionen werden von uns seit gut zehn Jahren einmal im Jahr finanziell unterstützt. Und dieses Jahr wurde Anderland als eine von ihnen ausgesucht. Das ist nicht so selbstverständlich“, sagte Ahrens. 

Matthias Schmidt, hauptamtlicher pädagogischer Mitarbeiter im Anderland, freute sich über diesen „Nachschlag“ aus der Hörerpreis-Geschichte, die Anderland schließlich auch gewonnen hatte. „Wir finanzierenuns spendenabhängig, daher brauchen wir Spenden. Aber wir brauchen auch die Öffentlichkeit, damit das Thema Tod und Trauer aus seiner dunklen Ecke geholt werden kann. Wir wollen den Kindern, Jugendlichen und den Angehörigen ein Geländer sein.“  
Patrick Ahrens‘ mulmiges Gefühl, Anderland zu besuchen, war angesichts der hellen fröhlichen Räume und der offenen Menschen schnell verflogen. „Man überlegt schon, wie man mit einem Kind umgehen soll, das einen so großen Verlust erlitten hat“, sagte Ahrens, selbst Vater zweier Kinder. „Ja, das ist ein schwieriges, ein schweres Thema“, stimmte Schmidt zu. Doch spätestens bei Anderland fühlten sie sich sehr wohl und sehr angenommen. Dort seien sie keine Besonderheit mehr mit ihrem Verlust, dort träfen sie nicht auf Unsicherheiten, wenn im normalen Leben doch tatsächlich noch die Menschen die Straßenseite wechselten und nicht mehr mit ihnen sprächen aus Unsicherheit, wie man mit ihnen nun umgehen sollte. „Unser nächstes Ziel ist eine Jugendgruppe vielleicht im nächsten Jahr. Wir arbeiten noch an unseren Ressourcen dafür“, sagte Schmidt.
 
(c) Osterholzer Anzeiger  13.05.201t5 - Eva Kairies 

 


Adresse:
Findorffstrasse 21
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel.: 04791-980664

Informationen und Anmeldung:
Matthias Schmidt / Gerd Rühlemann

 

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