Blauer Andy unterstützt Anderland

Ein kleiner blauer Plüschelefant wirbt neuerdings für das Trauerprojekt Anderland, das Kinder und Jugendliche begleitet. Mit Andy, so der Name des Stofftiers, will der neue Förderverein Spenden für Anderland sammeln; denn der Zuschussbedarf für das Diakonie-Angebot ist groß – und die Platz-Nachfrage ebenfalls.

 

Der blaue Stoffelefant Andy soll ein Maskottchen und Repräsentant des Trauerprojektes Anderland werden. Die Idee stammt vom neuen Förderverein. Gerd Schwieger (Vorsitzender, links) und Helmut Zander (stellvertretender Vorsitzender) stellten Andy jetzt vor. VDO·

 

Auf dem Tisch steht ein kleiner blauer Stoffelefant. Den Rüssel keck nach vorne gestreckt, blickt er aus kleinen Knopfaugen in die Welt. „Das ist Andy“, stellt Gerd Schwieger den kuscheligen Dickhäuter vor. Andy hat eine Aufgabe: Er soll als Maskottchen „Anderland“ repräsentieren, das Trauerprojekt für Kinder und Jugendliche. Das wird schon bei seinem Namen deutlich. „Andy ist eine Abkürzung für Anderland“ , erläutert Schwieger. Ein kleines Wortspiel, das die Zugehörigkeit zum Trauerprojekt unterstreicht.

Der Elefant ist eine Idee des neugegründeten Fördervereins, der die Aufgaben von Anderland künftig unterstützen will – finanziell und ideell. „Anderland finanziert sich derzeit hauptsächlich durch Spenden“, erklärt Schwieger, der erster Vorsitzender des Fördervereins ist. Rund 60000 Euro braucht das Projekt des Diakonischen Werkes jährlich.

Damit wurden laut Schwieger in den vergangenen zwei Jahren 42 Kinder und Jugendliche betreut. Inzwischen gebe es eine Warteliste, eine dritte Betreuungsgruppe sei angedacht, aber die werde vermutlich nicht mit dem genannten Budget realisiert werden können.

Der Förderverein will sich deshalb hauptsächlich auf die Suche nach Spendern begeben. „Bei Anderland engagieren sich viele ehrenamtliche Bürger. Das wollen wir unterstützen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Zander. Eine der ersten Spenden kommt vom Lions Club Ritterhude, der 3000 Euro beigesteuert hat.

Und hier kommt Andy ins Spiel. Er soll auch eine kleine Anerkennung für die vielen Spender sein – „eine Art Spendenquittung“, so Schwieger. Aber Andy soll auch neue Spender überzeugen. „Jeder, der mindestens zehn Euro spendet, bekommt einen Andy“, versichert der Vorsitzende. Das Stofftier kann verschenkt werden oder selber geknuddelt werden; vielleicht kann es auch trösten, wobei Schwieger sagt: „Trösten ist keine Aufgabe von Anderland.“. Dort solle der Trauer von Kindern und Jugendlichen ein neutraler Raum gegeben werden, in dem dann unterschiedliche Gefühle gelebt werden können. Trotzdem oder gerade deshalb passe Andy gut zu Anderland.

„Wir haben überlegt, wie wir unseren Spendern danken können. Erst dachten wir an Schlüsselanhänger“, erzählt Schwieger. Doch das erschien nicht zur Zielgruppe zu passen. Schließlich entdeckte jemand Andy. Damit war die Lösung gefunden: Andy war ansprechend, niedlich – und diakonieblau. Schwieger betont: Der Elefant werde in einem deutschen Werk hergestellt und sei zertifiziert. „Bei der Herstellung werden soziale Belange beachtet und entsprechende Standards garantiert.“

Beim Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck (5. bis 7. Dezember) soll Andy an einem Marktstand den Menschen den Kopf verdrehen. „Wir stehen an der Kirche und geben Andy gegen eine Spende von zehn Euro ab“, kündigt Schwieger an. Es gebe natürlich auch Informationen zum Förderverein und zu Anderland. Zurzeit hat der Verein 15 Mitglieder. „Weitere Mitglieder sind natürlich jederzeit willkommen.“

Wer nicht bis zum Weihnachtsmarkt warten will, kann Andy auch schon vorher bekommen: Gerd Schwieger ist unter der Telefonnummer 01 74 / 15 37 986 und per E-Mail-Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

 

(c) Osterholzer-Kreisblatt  22.11.2014 - Peter von Döllen

 


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