Waffeln backen für trauernde Kinder
Möbelhaus-Auszubildende backen drei Sonnabende für Anderland / Mit der Spende soll ein Kreativraum umgestaltet werden

 

Waffeln für eine gute Sache backten die Auszubildenden bei Meyerhoff. Sie haben sich informiert und den Erlös aus Überzeugung dem Trauerprojekt Anderland gespendet.
 
Lisa Varrelmann und Jasmin Willud sind überzeugt: „Es ist ein gutes Gefühl, anderen Menschen zu helfen.“ Mit ihren Ausbildungskollegen beim Möbelhaus Meyerhoff haben sie vor Weihnachten Waffeln gebacken und verkauft.
Der Erlös, da waren sie sich schnell einig, soll der Diakonie-Einrichtung Anderland zugute kommen – weil es um trauernde Kinder und Jugendliche geht. „In so einer Lage muss ihnen geholfen werden“, begründet Varrelmann. Sie betont zudem: „Es geht auch um Menschen in unserem Alter.“ Jetzt übergaben die beiden jungen Frauen stellvertretend für alle Auszubildenden das Geld an Meike Helmke, eine von 17 ehrenamtlichen Betreuern beim Trauerprojekt Anderland. Die 1000 Euro werden wohl für die Renovierung und Umgestaltung des Kreativraumes bei Anderland verwendet. „Er wird von den Kindern stark genutzt“, sagt Matthias Schmidt, der das Zentrum leitet. Nicht alles war praxisgerecht.Das soll nun ausgebügelt werden.
 
 
Meike Helmke, Betreuerin bei Anderland, freute sich. Jasmin Willud (mitte)
und Lisa Varrelmann (rechts) vertraten die Auszubildenden bei der Übergabe.
VDO ·FOTO: PETER VON DÖLLEN
 
Demnächst wollen sich die Spender das Zentrum ansehen. „Die Arbeit können wir natürlich nicht zeigen“, bedauert Schmidt. Varrelmann und Willud sind aber zufrieden. Sie können sehen, wofür ihre Spende verwendet wird, und einen Eindruck von der Arbeit bei Anderland bekommen. Die Idee zur Waffelaktion kam ihnen bei einem regelmäßigen Treffen der Auszubildenden, bei dem es Waffeln gab. „Der Duft war so schön. Das wollten wir auch anderen ermöglichen“, erinnert sich Willud. Und Meyerhoff unterstützte die Aktion. An drei Wochenenden in der Adventszeit stellten die Auszubildenden fünf Waffeleisen auf. Den Teig bereitete der Koch des Restaurants. „Das hat Spaß gemacht“, meinen die Spender.
Für Anderland-Leiter Schmidt zählt aber nicht nur das Geld. „Es ist auch eine Wertschätzung für unsere ehrenamtlichen Helfer“, freut er sich. „Es ist auch wichtig, die Öffentlichkeit auf uns aufmerksam zu machen.“ Zum einen, damit Eltern oder Verwandte trauernder Kinder wissen, an wen sie sich wenden können. Zum anderen kann Anderland Betreuer gebrauchen. „Vor allem Männer“, betont Schmidt. Nur einer der 17 Aktiven ist ein Mann.
 
 
(c) Weser-Kurier 08.02.2014 - Peter von Döllen

 



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