Diakonie bittet Bürger um Mithilfe

Interessierte können Vorschläge für Namensfindung der neuesten Einrichtung abgeben

Seit Mai betreut das Diakonische Werk trauernde Kinder und Jugendliche in Osterholz-Scharmbeck.
Bürger sind aufgerufen, Namensvorschläge für die neue Einrichtung zu machen.


Unter dem Namen „Einrichtung zur Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher“ ging die jüngste Einrichtung
der Diakonie vor wenigen Wochen an den Start. „Aber dieser Name ist einfach noch nicht wirklich greifbar“, bedauert Norbert Mathy, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes. Man habe im Kuratorium schon lange Diskussionen geführt, sich aber auf keine Alternative einigen können. Deshalb kommen jetzt die Bürger ins
Spiel. Sie können ab sofort unter der Internetadresse www.kindertrauer-ohz.de Namensvorschläge für die neue Einrichtung abgeben. „Wir haben uns auch zu diesem Schritt entschieden, weil ein solches Angebot, wie wir es
gerade gestartet haben, nicht ausschließlich intern aufgebaut werden sollte. Im Gegenteil: Wir wollen uns öffnen und Bekanntheit erlangen“, erklärt Norbert Mathy.
Zwei Wochen lang haben Interessierte nun Zeit, ihre Vorschläge abzugeben. „Zudem können die Besucher der Internetseite auch andere Vorschläge bewerten“, sagt Matthias Schmidt, der die neue Einrichtung gemeinsam mit Katja Jenrich betreut. Anschließend wird eine Jury die endgültige Entscheidung fällen.
Unter allen, die sich an der Namensfindung beteiligen, wird ein Sparbuch der Kreissparkasse Osterholz in Höhe von 100 Euro verlost.

Und sogar einen Schirmherrn hat die Diakonie eigens für den Findungsprozess gewinnen können: Landrat Dr. Jörg Mielke. Der weiß das neue Angebot entsprechend zu würdigen. Wie schwer müsse es für Kinder und Jugendliche sein, nicht nur einen geliebten Menschen, sondern gleichzeitig auch einen festen Halt in ihrer bisherigen Welt zu verlieren, fragt der Landrat. „Deshalb finde ich das Projekt der Diakonie, den Betroffenen hierbei eine Hilfestellung anzubieten, außerordentlich wichtig.“
In einer ersten Gruppe treffen sich bislang acht Kinder und Jugendliche regelmäßig in der Findorffstraße 21, der ehemaligen Pastorenwohnung, um gemeinsam mit ihrer Trauer fertigzuwerden.
Nachdem der Betrieb sicheingespielt habe, will die Diakonie für den 9. September zu einer offiziellen Eröffnung seiner neuen Einrichtung einladen – die dann auch einen Namen tragen soll. (bo)

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